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Sein ganzes Leben lang hat Friedrich Dürrenmatt gezeichnet. Seine ersten Bilder entstanden, bevor er seine erste Kurzgeschichte „Weihnacht“ geschrieben hatte. In unregelmäßigen Abständen drängte es ihn an die Leinwand oder zu seinem Zeichenblock, wo er dann Stunden, sogar Tage an ein und demselben Bild verbringen konnte. Dürrenmatt zeichnete mit Vorliebe Motive aus der griechischen Mythologie, antike Figuren wie Minotaurus, Herkules und Sisyphus. In seinen Bildern wimmelt es von Sonnensystemen, Milchstrassen und Planeten. Außerdem zeichnete er viele Bilder mit christlichen Motiven wie „Der Papst“, der „Turmbau zu Babel“ und zahlreiche Kreuzigungsmotive. Dürrenmatt malte auch Darsteller seiner Theaterstücke, so etwa Leonard Steckel als der „Meteor“. Außerdem gibt es Szenen aus „Frank der Fünfte“, die Dürrenmatt graphisch gestaltet hat.
Ausgestellt hat Dürrenmatt seine Bilder nur dreimal. Jedesmal mußte er regelrecht dazu überredet werden.
Nicht viele Menschen wissen, daß Dürrenmatt malte und daß er eigentlich Maler werden wollte. Auch noch spät in seinem Leben bedauerte Dürrenmatt immer wieder, daß er in jungen Jahren keine Kunsthochschule besucht hat. Er verbrachte viel Zeit mit der Malerei, außerdem schrieb er viel über bildende Kunst, so daß man seine Beschäftigung damit nicht mehr nur ein „Hobby“ nennen kann.

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